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Wer Erik Srodik ein wenig zu kennen glaubt, müsste längst wissen, jedes Bild von ihm ist ein Selbstbildnis. ein Teil von ihm selbst.
Das mag ihn von anderen Künslern unterscheiden. Darum schätzen ihn so viele.
Denn in der gegenwärtigen Kunstlandschaft ist unübersehbar eine deutliche Trendwende zu erkennen.
Die Tendenz geht richtungsweisend zu mehr anspruchsvoller Qualität. Gefragt wird individuelle Virtuosität der Ausführung, es wird bildliche Aussagekraft und dargestellte Inhaltlichkeit gefordert
Die Sammler von Kunstwerken suchen nach Bildern und Kunstobjekten, die wieder eine gegenständliche Sprache sprechen.
Dabei steht der Gegensatz zwischen figurativer und abstrakter Malerei nicht so sehr im Vordergrund.
Es ist viel mehr zu bemerken, dass die alt bewährten Techniken und das traditionelle Bild eine Art Renaissance erleben, unabhängig von irgendwelchen stilistischen Dogmen
und Postulaten.
So gehört vor allem auch Erik Srodik zu jenen Künstlern, die an diesem Wiederaufleben der traditionellen Malerei einen maßgeblichen Anteil hat. Darauf kann er stolz sein.
Dafür spricht sein weitgefächertes, umfassendes Lebenswerk, das er sich als Autodidakt aufgebaut und zu einer einzigartigen künstlerischen Reife entwickelt hat.
Allegro energico e passionata.... Vor diesen Bildern kann man zum musikalischen Nomaden werden. Eine Farbsymphonie wird plötzlich zur Sprache des Unerklärbaren.
Dies verwirklicht sich in ähnlicher Weise in seinem Zyklus Meer. Das Meer als Wiederspiegelung des Lebensflusses, der scheinbar zeitlos nie vergeht; Zeitlosigkeit als Idealvorstellung.
Kunst als eine dieser Ausdrucksformen. Und man honoriert sein werk. So hat sich Erik Srodik durch seine zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, durch erfolgreiche
Präsentationen seiner Werke einen bleibenden Namen gemacht, mit dem viele seine besondere Technik des Malens verbinden
So wird jedes Bild zu einer eigenen Sprache, führt in das Reich der Fantasie, lädt ein, sich treiben zu lassen und irgendwelchen schon verloren geglaubten Träumen
nachzustellen,
oder gar jene Melodien zu erahnen, die Erik Srodik zu diesem Werk inspiriert hat.


Hofrat Dr. Michael Fohn
Jurist, Puplizist und Autor